Ihren eigenen Serverraum bauen? Fangen Sie gar nicht erst an!

Die meisten Betriebe ab 50 Mitarbeitern haben ein Datacenter oder Serverraum, in dem sich alle Server und Daten des Unternehmens befinden. Dieser Raum ist oft der Stolz des Unternehmens. Die blinkenden Lämpchen der beeindruckenden Geräte lassen sich sehen! Viele Serverräume sind daher vom Gang aus gut sichtbar. Einer hat sogar blaue Spots auf die 19” Racks gesetzt. Cool. Aber die Tage des internen Datacenters sind gezählt.

Es kann toll aussehen, aber wenn man sich den Serverraum nüchtern betrachtet, dann ist er zu teuer, nicht flexibel, schlecht skalierbar und unzureichend zuverlässig. Aktuell ist eine bessere und günstigere Alternative vorhanden: Das Anmieten von Kapazität bei einem externen Datacenter.

Die unsichtbaren Kosten eines eigenen Serverraums

Ein Serverraum kostet viel Geld. Die sichtbaren Kosten stecken im (Um-) Bau des Raums, der Anlage der Stromversorgung, Klimaanlage und Kauf der Server. Es gibt allerdings auch viele unsichtbare Kosten, die meistens nicht direkt mitgerechnet werden. Der Stromverbrauch ist ein Beispiel hierfür. Wollen Sie mitrechnen? Ein durchschnittlicher Server braucht ständig gut 350Watt, das macht 250kWh pro Monat. Die unterstützenden Systeme wie Klimaanlage verbrauchen allerdings auch Strom. Weil der durchschnittliche Serverraum nicht sehr effizient eingerichtet ist, verbraucht sie oft so viel Strom wie der Server selbst. Der tatsächliche Verbrauch ist also 500kWh pro Monat. Die durchschnittliche Anzahl Server pro Firma von 50 Arbeitnehmern oder mehr ist 12,5. Die Gesamtrechnung beträgt also 500 kWh* 12,5 Server * 0,12 € pro kWh = 750 € pro Monat. Das sollte in der Tat berücksichtigt werden.

Der Umfang Ihres eigenen Serverraums

Stehen Sie jetzt vor der Entscheidung, einen Serverraum zu bauen? Den Umfang werden Sie dann oft auf das erwartete Wachstum des Serverparks in den kommenden 5 Jahren basieren. Es besteht allerdings eine große Wahrscheinlichkeit, dass dieses Wachstum nicht stattfindet! Durch Entwicklungen wie Virtualisierung und zunehmende Nutzung von Software, die aus der Cloud gemietet wird, werden Serverräume in Zukunft eher kleiner. Oder sogar ganz verschwinden. Es besteht also eine große Wahrscheinlichkeit, dass Sie in einen Raum investieren, der immer weniger benutzt wird. Übrigens: Der Platz, den ein Serverraum in Beschlag nimmt, ist ganz schnell 10m2. Auf Basis eines Mietpreises von 130 € kostet Sie das also 1.300 € pro Jahr.

Die Alternative: Raum in einem externen Datacenter mieten

Da Glasfaser und andere Breitbandverbindungen mittlerweile in fast den ganzen Niederlanden zu einem niedrigen Tarif erhältlich sind, ist die Anmietung von Kapazität in einem Datacenter eine gute und bezahlbare Alternative.

Die Miete von Rackspace in einem externen Datacenter bietet einige Vorteile. Sie mieten nur den Raum, den Sie brauchen, das geht oft schon ab einem Viertel Rack, genug, um 10 Server unterzubringen. Weiter wachsen oder weniger Raum mieten ist möglich, ohne dass investiert werden muss. Also skalierbar und flexibel. Zudem sind Stromversorgung und Kühlung viel zuverlässiger, weil die meisten Datacenter alle Teile mindestens doppelt ausführen. Eine Uptime von 100% ist eher die Regel als die Ausnahme. Keine Sorgen mehr über die Kühlung Ihrer Server bei diesen tropischen Temperaturen!

Und die Stromkosten? Diese fallen durch die sehr effiziente Einteilung und die Nutzung der neuesten Techniken im Bereich Kühlung oft sehr günstig aus. Ausgehend vom Beispiel oben können Sie rund 280 € pro Monat sparen. Zählen Sie dies zur viel geringeren Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls, große Flexibilität und mehr Platz (oder niedrigere Miete) in Ihrem eigenen Gebäude hinzu und ziehen Sie Ihre Schlussfolgerung selbst.

Dieser Blog behandelt nur eine begrenzte Anzahl von Dingen, die bei der Wahl zum Outsourcen Ihres Serverraums eine Rolle spielen. Previder kann Ihnen dabei helfen, eine komplette Kosten-/Nutzen-Analyse zu erstellen.

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